Wirtschaftsstandort Kanton Bern durch Erneuerbare Energie fördern

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Letzte Woche war der Start der Verfassungsinitiative zur Förderung neuer Technologien im Energiebereich. Damit wird die Verbindung zwischen einer menschenfreundlichen Energiepolitik und der Schaffung von Arbeitsplätzen in allen Regionen hergestellt.
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Sie haben Recht. Die Schweiz kann wieder eine Vorreiterrolle übernehmen und in diesem Zukunftsmarkt viele Arbeitsplätze schaffen.

Wir dürfen den Trend nicht wieder verschlafen.
Marcel Gygax - CVP 25. März 2010 Verstoss melden
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Ja wir wollen und bauchen diese Arbeitsplätze. Denn alternative Energien werden immer wichtiger.

Förderung der erneuerbaren Energien schafft somit Arbeitsplätze mit langfristiger Persektive und macht uns vom Ausland unabhängig. Die fossile Energie wird knapper, was auch ihre Bedeutung als Druckmittel in der internationalen Politik zusätzlich stärkt. Die Marktnachfrage für Produkte der erneuerbaren Energie wird kommen. Machen wir uns deshalb bereit dafür, sonst verpassen wir die Chance!
Zudem bin ich sicher, dass die Beschäftigten welche heute noch in der nicht-erneuerbaren Energieproduktion arbeiten auch eine Stelle bei den neuen Betrieben der Alternativenergie finden werden.
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Sie haben ganz recht. Wir müssen in den Zukunftsmärkten Arbeitsplätze schaffen.

Wir dürfen den Trend nicht wieder verschlafen und müssen uns von der Abhängigkeit des Auslands lösen.

Was eine Abhängigkeit in der Energiepolitik heisst, hat Europa und die Schweiz mit Libyen erfahren.

Wir dürfen uns in Zukunft nicht mehr erpressbar machen.

Marcel Gygax - CVP 25. März 2010 Verstoss melden
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Absolut! Mit AKW schaffen wir Risiken und unabsehbare Altlasten für viele kommende Generationen. Lösen wir unserer Probleme also besser selber als sie auf unsere Kindern abzuschieben.
Marco Robertini - Grüne 25. März 2010 Verstoss melden
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Es ist eine verlockende Argumentation, Alternativ-Energien würden zu mehr Arbeitsplätzen führen. Sind das wirklich die Arbeitsplätze, die wir brauchen? Und was ist mit den Arbeitsplätzen, die in den anderen Energieproduktionsbereichen verloren gehen? Arbeitsplätze sollten nicht vom Staat einseitig und mit Steuergeldern gefördert werden, sondern dort entstehen, wo sie durch die Marktnachfrage entstehen.
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Arbeitsplätze im Alternativ-Energie-Sektor sind hochqualifizierte technische Arbeitsplätze. Und wer sagt denn, dass diese vom Staat gefördert werden? Wenn ich eine Photovoltaikanlage auf meinem Dach will, hat der Staat nichts gefördert und die Einspeisevergütung ist so gering, dass man wohl kaum von staatlichem Anreiz sprechen kann. Reine Marktwirtschaft...

Welche Arbeitsplätze wollen denn Sie? "Sind das wirklich die Arbeitsplätze, die wir brauchen?" Wer heute schon in der Energiewirtschaft arbeitet verliert seine Stelle nicht durch erneuerbare Energien - man muss nur bereit sein, dazu zu lernen.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 25. März 2010 Verstoss melden
Leider handelt der Markt nicht immer vernünftiger und nachhaltig.

Da muss halt der Staat eingreifen und den richtigen Weg weisen.

Zudem hat die Schweiz und die Unternehmer den Trend zu sauberen Energien, zulange verschlafen oder er wurde durch den Politfilz gebremst.

Dies muss sich ändern.

Marcel Gygax - CVP 25. März 2010 Verstoss melden
Sehr geehrte Frau Panaydes die erneuerbaren Energien schaffen neue Arbeitsplätze, dieser Prozess läuft jetzt. Die Frage ist höchstens, ob die Schweiz dabei ist oder nicht. Bis jetzt nicht. In der PV-Branche (ca. 4'000 Arbeitsplätze) geht 95% in den Export. - Solche Prozesse laufen in der Wirtschaft laufend: ich habe meine Lehre bei der Autophon in Solothurn gemacht und war bei der Hasler AG in Bern. - Viele dieser Stellen sind verschwunden. U.a. ein Resultat der Liberalisierung.
Die Idee, die Arbeitsplätze nicht vom Staat fördern zu lassen und durch die Marktnachfrage zu schaffen, ist naiv. Wir stehen in einem internationalen Wettbewerb, in dem Staaten (auch Nachbarstaaten) gezielt neue Technologien und Anwendungen fördern, um diese Industrien ins eigene Land zu ziehen. Stellen wir uns diesem Wettbewerb nicht, so werden wir verlieren.
In Zukunft müssen Staat, Firmen und Konsumenten zusammen neue Technologien zum Durchbruch verhelfen.
Urs Muntwyler - Grüne 25. März 2010 Verstoss melden
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Das neue Energiegesetz des Kantons Bern ist allerdings auch durch ein Referendum des Hauseigentümerverbandes und verschiedener bürgerlicher Parteien bedroht. Es freut micht, wenn ein CVP-Kandidat dies anders sieht und sich die CVP hinter das Energiegesetz stellen würde.
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Ich war gerade am Energieapero in Olten (Referat Sonnenwärme und Sonnenstrom für Ihr Haus). Es hat auch Herr a. NR. Rudolf Steiner (FDP), Präsident des HEV gesprochen. Mäniglich war man der Meinung dass der GEAK eine sehr gute und nötige Sache ist. Herr Steiner hätte vor der Debatte in Grossrat in Bern eine Nachhilfestunde über den GEAK geben sollen. Vielleicht laden ihn die Berner ein, das Referat zu wiederholen? Sie haben es nötig!
Urs Muntwyler - Grüne 25. März 2010 Verstoss melden
Eine nützliche Sache für alle, welche daran verdienen. Krass, wie viele Leute heute lieber von Steuergeldern bezahlt werden als von Mitteln von Privaten.
Aliki Panayides - SVP 26. März 2010 Verstoss melden
Man kann nicht immer nur von Umweltschutz reden, sondern man muss auch etwas dafür tun. Das neue Energiegesetz schaft Anreize, die mithelfen, dass über den Schutz unserer Umwelt nicht nur geredet wird. Ebenfalls werden damit auch Arbeitsplätze geschaffen. Das bringt unter dem Strich mehr als es kostet.
Beat Haldimann - kandidiert für Stadtrat Thun, SP 26. März 2010 Verstoss melden
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Einverstanden - aber dann sollten sie das Energiegesetz unterstützen und die Initiative "Bern erneuerbar"! Wie haben Ihre Leute letzte Woche gestimmt?
Urs Muntwyler - Grüne 25. März 2010 Verstoss melden
Ich bin erneut genau Ihrer Meinung Herr Gygax!
Marco Robertini - Grüne 25. März 2010 Verstoss melden
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